Seiner roten Farbe verdankt der Rubin seinen Namen, der aus den lateinischen Wörtern "rubinus" und "rubens" abstammt und übersetzt „rot“ oder „der Rote“ bedeutet. Vermutlich wurde der Rubin bereits in der Bronzezeit als wertvoller Edelstein geschätzt. Damals trugen die alten Römer, Griechen, Ägypter und Menschen aus Indien Rubine als Schmuckstücke und Talismane. Der Rubin ist auch im Alten Testament von Bedeutung; er ist der vierte unter den zwölf Edelsteinen, von denen jeweils ein Stamm Israels zugeordnet wird und das Gewand des Hohepriesters schmücken. Der bis heute größte Rubin stammt aus Myanmar. Er weist ein Gewicht von weit über 1.700 Karat auf. 1 Karat (ct) entspricht 0,2 Gramm, um das Verhältnis zu verdeutlichen.
Varianz der Preise unter Berücksichtigung der Qualitäten (Hoch, Tief). Die nominelle Differenz beider Qualitäten ist viel gravierender siehe "Wertentwicklung Länderspezifisch".
Die durchschnittliche Wertsteigerung beträgt 202 Prozent.
Preisänderungen in Prozent:
Rot = bei hoher Qualität
Grau = Durchschnittlich
Schwarz = bei geringer Qualität
Im Jahr 2015 wurden neue Vorkommen mit allen Qualitäten entdeckt; der Bedarf war groß und die Lager waren voll.
Y-Achse = Preisentwicklung in Prozent; X-Achse = Jahre
Quelle: Gemval, Marktbeobachtung, eigene Quellen
Bei Farbedelsteinen wird nicht auf Streuung gesetzt z. B. sollten 100.000 € nicht auf 20 x 5.000 € unterschiedliche Steine verteilt werden, sondern eher für 100.000 € einen Investmentstein. Je seltener ein Stein ist, desto teurer ist er (Carat = 0,2 g).